NEWS von Freitag, 30.03.2012

Nachschau, Donnerstag, 29.03.2012
Spitzen-Quote im Amateur-Finale

Finalist mit Rita Drees zum Kurs von 11,1:1 überlegen voraus

Dem im Mittelpunkt des Programms stehenden Endlauf eines Amateurfahrens am Donnerstag (29.03.) in Mönchengladbach drückte Finalist in beeindruckender Manier seinen Stempel auf. Während fünf seiner zehn Konkurrenten in der Anfangsphase galoppierten, trat der wieder von Rita Drees gesteuerte Wallach optimal ein und übernahm sofort das Kommando. In der Schlussphase verabschiedete sich der 11,1:1-Außenseiter auf ungezählte Längen von seinen Gegnern. Mit Pallaton (Nicole Hildebrandt) und Jenny Comfort (Hanna Schmitz) auf den Plätzen erreichte die Dreierwette an diesem Abend mit 98,45:1 den Spitzenwert.

Weitaus spannender verlief die erste Prüfung für Hobbyfahrer, als sich der von Nicole Hildebrandt nach rund 600 Metern in Front beorderte Pilgrims Way nur so eben gegen seinen Verfolger Banco Dean (Anja Giesen) ins Ziel kämpfte. In der anderen Abteilung dieser Gewinnklasse legte der favorisierte Jahresdebutant Zippie chippie (Jörg Hafer) zwar los wie die Feuerwehr, stand sein Solo allerdings nicht durch und musste sich schließlich weit hinter der siegreichen Solitaire (Heinrich Gentz) mit Platz fünf zufrieden geben.

Hattrick für die Trainiergemeinschaft

In einem weiteren Amateurfahren kehrte Connecting People (Thomas Maaßen) nach zwei Ehrenplätzen auf Siegkurs zurück. Nachdem Lion (Rita Drees), der ihm nach dem ersten Teilstück das Kommando abgejagt hatte, an der letzten Ecke von den Beinen geraten war, dominierte der Amerikaner über den in äußeren Spuren stark endenden Schweden Travel Ride (Katie Beer), den stets günstig postierten Amandus (Annette Mesch) und den Franzosen Quiton des Champs (Julia Knoch).

Trainer von Connecting People ist gemeinsam mit Wolfgang Nimczyk der Finne Hannu Voutilainen, in dessen Hand der vierjährige Il Y A gleich im Anschluss eine erfolgreiche Generalprobe für das Schwarzer-Steward-Rennen am Otsermontag in Hamburg absolvierte. Den Hattrick für die Trainiergemeinschaft komplettierte Kornelius Kluth mit Zoonvanniky, der sich auf der Meile noch vor der ersten Zieldurchfahrt an die Spitze setzte und den anfangs fehlerhaften Stormy Nightriver (Ralf Oppoli) mühelos abfertigte.

Georgies King ein Seriensieger

In der laufenden Saison weiterhin ungeschlagen ist Georgies King (Gerhard Steinhaus), der letztmals gegenüber die Führung übernahm und vor Sadie de la Busso (Ralf Oppoli) zum Seriensieger avancierte. Britt Sigero (Henk Grift) dominierte beim Einstand vom Start bis ins Ziel ganz nach Belieben, Duran F.L. Benz (Roland Hülskath) bezwang beim Comeback nach halbjähriger Pause die ein Band schlechter postierte Gloria Victoria. Jens-Holger Schwarma, der hier das Nachsehen hatte, entschädigte sich postwendend durch einen Erfolg mit seinem letztmals gegenüber eingesetzten Neuzugang Zorreguieta, der freilich davon profitierte, dass sich Ginger Belle (Hannu Voutilainen) im Finish nicht voll entfalten konnte.

Das lief am Toto

In der Hälfte der zehn Prüfungen kamen die Toto-Favoriten zum Zuge, aber auch mit den anderen Siegern dieses Abends war durchaus zu rechnen. Zoonvanniky (4,9:1), Britt Sigero (4,8:1), Zorreguieta (4,2:1) und Solitaire (3,2:1) zählten zu den gemeinten Pferden, lediglich Finalist fiel mit 11,1:1 aus dem Rahmen. Sehr ordentlich bezahlt wurde die Viererwette mit 337,9:1, als der 29,2:1-Außenseiter Quiton des Champs hinter den drei am stärksten gewetteten Pferden Connecting People (1,9:1), Travel Ride (4,7:1) und Amandus (7,3:1) die Viererwette rund machte.

Text: Volker Hohn