NEWS von Mittwoch, 23.12.2009
Sonntag, 27. Dezember 2009, 14.00 Uhr - Vorschau
Der Championatskampf als Fernduell
Vier Tage vor dem Saisonschluss wird der Kampf um den Goldhelm von Michael Nimczyk und Roland Hülskath als Fernduell ausgetragen. Während nämlich der Titelverteidiger in Berlin-Mariendorf sieben Mal in den Sulky steigt, ist der Silberhelm an der Niersbrücke ein halbes Dutzend Mal engagiert.
Zum Auftakt der Veranstaltung darf sich Roland Hülskath nicht allzu viel ausrechnen, denn Lautrec ist in den vergangenen Wochen vornehmlich durch Unsicherheiten aufgefallen. Wesentlich günstiger stehen für den amtierenden Europameister die Sterne gleich im Anschluss, wenn er den mit exzellenten Gelsenkirchener Formen antretenden Rio Chavon steuert. Bei vier gemeinsamen Versuchen hat dieses Paar bereits zweimal gewonnen.
Ganz weit vorne erwarten darf man im 3. Rennen auch Efendi, der nach zwei guten Platzierungen im dritten Anlauf seine Maidenschaft ablegen könnte. Zu schlagen hat der Dreijährige insbesondere Black Rose BR (Tim Schwarma), die am Nienhausen Busch schon einmal vor ihm ins Ziel gekommen ist.
Mit Spy Game hängen in der 5. Tagesprüfung die Trauben sehr hoch, dagegen darf sich Roland Hülskath im 7. Rennen mit Illa d'Or durchaus etwas ausrechnen, auch wenn die aktuellen Formen der Stute alles andere als eine Offenbarung sind. Bei einem passenden Rennverlauf an der Spitze wird die Stute nicht so leicht zu schlagen sein. Am ehesten wäre dies wohl Tino Triossi (Peter Grundmann) zuzutrauen, doch muss der diffizile Wallach erst einmal glatt über den Kurs kommen.
Zum Abschluss des Tages und des Mönchengladbacher Rennjahres sitzt der Vize-Champion erstmals im Sulky von Winner Houberg. Der Fünfjährige hat zwar eine Pause zu überbrücken, besitzt jedoch so großes Potenzial, dass er auf Anhieb die zuletzt auf dem Rechtskurs fehlerhafte Talky Venus (Jochen Holzschuh) bezwingen kann.
Sehr gut besetzt sind die beiden Amateurfahren des Nachmittags. Das 6. Rennen ist ein aus zwei Bändern gestartetes Finale, für das sich die acht Teilnehmer am 10. Dezember qualifiziert haben. Wahrscheinlich als Topfavoritin wird die in ihrem Vorlauf überlegene Wishmelucktoday (Franz-Josef Pellander) antreten, die zwischenzeitlich bei einem Auftritt in Berlin zur Seriensiegerin avanciert ist. Vielleicht können der Stute der allerdings durch eine Zulage gehandicapte Duc Raffael, mit der die Dinslakenerin Anke Börnig im Vorlauf den 150. Erfolg ihrer Karriere erzielt hat, und Fighter S.L. (Thomas Maassen) auf dem Weg zum sechsten Jahressieg gefährlich werden.
So viele Treffer hat Straight on in dieser Saison schon erzielt. Im 4. Rennen, das über die Steherstrecke führt, soll der Wallach seine Bilanz weiter ausbauen. Vor 17 Tagen ließ der von Sina Baruffolo aufgebotene Vierjährige auf der Meile u.a. Whitney Kievitshof (Bartho Barendregt), Tessino (Torsten Urbaniak) und Balmoral Park (Julia Knoch) weit hinter sich. Diesmal ist eine ganze Runde mehr zu absolvieren, was dem schwachen Beginner Tessino und dem zuletzt in äußeren Spuren gescheiterten Balmoral Park entgegenkommen dürfte.
MG-Voraussagen:
1. R.: Belledenuit – East Orange – Deervinator
2. R.: Rio Chavon – Prince de Potigny – Toucher d'Aumour
3. R.: Efendi – Black Rose BR – Zodiak Nobo – Vantasme Island
4. R.: Straight on – Balmoral Park – Tessino
5. R.: Vilippe Lochties – Joly de Bloomerd – Montagny
6. R.: Wishmelucktoday – Duc Raffael – Fighter S.L.
7. R.: Illa d'Or – Tino Triossi – Formia Yvo
8. R.: Winner Houberg – Talky Venus – Light my Life

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