NEWS von Freitag, 25.06.2010
Nachschau, 24. Juni
Trafalgar wie in seinen besten Tagen
Mönchengladbach, Donnerstag, 24. Juni – Der bei den ersten drei Saisonstarts in Dinslaken nicht über zwei Platzierungen hinausgekommene Trafalgar präsentierte sich in der Prüfung für die beste Klasse wieder einmal von seiner besten Seite. Auf der Mitteldistanz gewann der Wallach in der Tagesbestzeit von 1:15,3 Minuten.![]() |
Robin Vercammen fuhr mit |
Roland Hülskath avancierte trotz des Mißgeschicks mit Opera des Hauvents mit vier Siegen zum Mann des Abends. Zum Auftakt blieb der Silberhelm auf der Meile mit Gloria Victoria in der Erfolgsspur, wobei die Dreijährige davon profitierte, dass der knapp vor ihr liegende Frodo Streamline (Ralf Oppoli) kurz vor dem Ziel von den Beinen geriet. Spannend ging es ebenfalls im Anschluss zu, als Emilia Storm ihre guten Arbeitsleistungen endlich im Rennen bestätigte. Von der Spitze aus kämpfte sich die Stute so eben gegen Arrownora (Peter Grundmann) über die Linie.
Auch bei den beiden übrigen Siegen ging der Europameister früh in die Offensive. Sowohl mit Witschensteiner, der seinen aktuellen Ansatz untermauerte, als auch mit Eurofighter übernahm er jeweils nach dem ersten Abschnitt das Kommando. Während sich Witschensteiner gegen den favorisierten Colombus Vivant (Arnold Harze) mächtig strecken musste, hatte Eurofighter keine Mühe, beim elften Start seinen siebten Saisonerfolg unter Dach und Fach zu bringen.
Zweimal durfte Wolfgang Nimczyk zur Siegerehrung vorfahren. Während der Außenseiter Bemms Kiebiz eine mehr als zweieinhalbjährige Durststrecke im Topspeed beendete, dominierte Jette Way vom Start bis ins Ziel.
In zwei anderen Profifahren sorgte der kurzfristig für Gerd Holtermann eingesprungene Gerrit Gommans mit der Italienerin Idee Folle dafür, dass im Stall Oberdorf bereits vor dem Erfolg von Eurofighter gejubelt werden durfte, und kehrte Bolko mit Ralf Oppoli problemlos auf die Siegerstraße zurück.
Bei den Amateuren setzten sich ausnahmslos die Favoriten durch. Rita Drees ließ sich den Ladytrab-Cup mit dem zum dritten Mal en suite erfolgreichen Frontrenner Preussenadler nicht entgehen. Der im Sog des Piloten belegte Mystical Columbus (Cathrin Nimczyk) den Ehrenplatz vor den nicht so stark beachteten Ain'tshes Best (Jacqueline Lenzmann) und (Andrea Dworatzyk), woraufhin die Viererwette nicht getroffen wurde. Die beiden Abteilungen des über die Meile entschiedenen Besitzer-Cups gingen an das Gestüt Lauvenburg. Mit Heinrich Gentz korrigierte Hale Berry das jüngste Versagen im Speed postwendend, dagegen bestimmte Instant Red mit Victor Gentz das Geschehen vom Fleck weg.
Volker Hohn

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