Überraschungen am laufenden Band
Nur zwei Toto-Favoriten können sich durchsetzen Die Favoritenwetter hatten an diesem Abend wenig Grund zur Freunde, denn in nur zwei der zehn Prüfungen konnten sich die gemeinten Pferde durchsetzen.
Das war zunächst im Rennen mit der Viererwette die von Michael Kramer trainierte Backara in der Hand von Jürgen Look, der sich mit der Stute offensichtlich bestens versteht. Beim vierten gemeinsamen Auftritt behielt das Gespann bereits zum dritten Mal das bessere Ende für sich, wobei es auf der Meile aus letzter Position die Konkurrenz in der Mitte der Bahn aufrollte.
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Ralf Oppoli seigte mit Eckstein |
Gegen Schluss der Veranstaltung gab es wie erwartet keine Opposition gegen den Top-Favoriten Eckstein aus dem Quartier von Willi Rode. Obwohl sich der von Ralf Oppoli gesteuerte Wallach das Rennen außen früh selbst gestalten musste, hatte er mit dem nach 600 Metern in Front gezogenen Troubleshooter (Susanne Koch) auf der Zielgeraden keine Probleme.
Kleinere Siegquoten gab es außerdem auf den von Robin Vercammen verdeckt vorgetragenen und auf den Punkt genau eingesetzten Vilippe Lochties, der sich in der Tagesbestzeit von 1:17,2 Minuten auf den letzten Metern an Prinz Quufa (Michael Nimczyk) und Hannibal As (Dieter Brüsten) vorbeikämpfte, sowie auf Recordtime. In der Hand von Stargast Dominik Locqueneux bekam die Dreijährige den lange das Geschehen bestimmenden Instant Red (Heinrich Gentz) in der Distanz noch sicher in den Griff.
Dreierwette nicht getroffenIn der Abschlussprüfung schien der Belgier für Henk Grift mit der im ersten Bogen an die Spitze gezogenen Afreiha einen weiteren Punkt machen zu können, doch musste sich die Stute auf den letzten Metern Dolly Dollar (Simon Woudstra) beugen, die zuvor bei vier Saisonstarts ebenso oft am Turm gelandet war.
Dreistellige Odds gab es außerdem auf die im 27. Versuch ihre Maidenschaft ablegende Black Woman (Jochen Holzschuh), den im zweiten Anlauf seinen ersten Volltreffer erzielenden Lincolns Charly (Michael Nimczyk) und die zuvor bei ihren 14 Engagements nicht über Platzierungen hinaus gekommene Zorayah (Markus Bock). Mit Bon Ventury (Michael Hendrikx) und Speedy Woman (Gerrit Gommans) auf den nächsten Plätzen wurde die Dreierwette nicht getroffen, woraufhin 2.855 Euro in einen Jackpot wanderten.
Prince of Moor wie umgewandeltNach dem Treffer mit Lincolns Charly punktete Michael Nimczyk auch noch mit Prince of Moor. Der norddeutsche Neuzugang präsentierte sich in der Hand des Goldhelms wie umgewandelt, als er von der Spitze aus die im Speed eingesetzten Super Williams (Roland Hülskath) und Wies Buitenzorg (Robin Vercammen) überlegen distanzierte. Gegenüber den letzten Auftritten nicht wiederzuerkennen war in einem Besitzerfahren auch Paradeur (Maik Kepinski), der nach einer halben Runde Dialetta (Thomas Maassen.